Projekt Umwelt

Erdbeeren sind nicht alles. Mit dem Säen von Fett- und Magerwiesen, dem Anlegen von Saumstreifen und Streuobstwiesen sowie Biotopen auf unseren Flächen schaffen wir Raum für Tiere und Pflanzen und leisten einen kleinen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht.

Ca. 10 % unserer Anbaufläche wollen wir mittelfristig der Natur zurückgeben – Nischen, in denen sich Pflanzen und Tiere ansiedeln können und Raum und Nahrung finden.

 

Streuobstwiesen

Gemeinsam mit Herrn Leutnant vom „Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum“, Herrn Rauscher als Umweltbeauftragten der Gemeinde Gründau sowie dem Gartenbauingenieur Herrn Grothemeyer haben wir über sinnvolle Maßnahmen nachgedacht. Bei einer Flurbegehung wurden verschiedene Schritte geplant.

Der erste Schritt war das Anlegen einer Streuobstwiese: 32 Hochstämme – alte, robuste und standortgerechte Sorten – wurden ausgewählt.

Die Apfelbäume tragen so wohlklingende Namen wie Goldparmäne, Roter Eiserapfel, Jakob Lebel, Rhein. Winterrambur, Roter Booskop, Hauxapfel, Biesterfelder Renette, Malus Kaiser Wilhelm, Rote Sternrenette, Prinzenapfel und Bohnapfel.

Zwetschgenbäume verbergen sich hinter den Namen Pronusdom Hauszwetschge und Prunus von Nancy. Auch Birnenbäume sind in unseren Streuobstwiesen zu finden: Die Vereinsdechantsbirne, Pyrus Gute Graue, Gellerts Butterbirne und die Köstliche von Charneu.

Die erste Streuobstwiese wurde in unserer Gemeinde Gründau auf unserem Feld in der Weiherfeldsiedlung gepflanzt. Über die nächsten Monate und Jahre werden an verschiedenen Stellen wilde Oasen für Tiere und Pflanzen entstehen.

 

Wilde Oasen für Tiere und Pflanzen

Im März 2008 wurde die erste Steinkauzröhre angebracht (siehe „Bilder“). Altes Holz wurde geschnitten und als Unterschlupf für Igel und anderes Kleingetier aufgeschichtet.

Außerdem haben wir eine langfristige Änderung in unserem Spargel- und Erdbeeranbau initiiert: Bei jedem Acker, der neu bepflanzt wird, säen wir in gewissen Abständen Nützlingsstreifen ein. Die Streifen mit Klatschmohn, Kamille, Kornblumen etc. sollen die Population von Nützlingen unterstützen.